Wir haben diesen rituellen Krawattengürtel bei Pablo in Cusco gekauft, das einst das Zentrum des Inkareichs war, weshalb sie mit diesen alten universellen Symbolen verziert sind. Das Tragen der Faya repräsentiert die spirituelle Tradition der Anden. Allein die Tatsache, dass sie hoch in den Bergen von Hand gewebt werden, wobei nur natürliche Materialien verwendet werden und die Farben aus einheimischen Kräutern gewonnen werden, stellt eine Verbindung zur lokalen, kraftvollen Energie der südamerikanischen Natur her.
Die Faja wird an der Taille gebunden, dem Sitz des dritten Chakras, das für unser Selbstwertgefühl steht, für unsere Beziehung zu unserer Umgebung, dafür, wie wir von uns selbst und anderen wahrgenommen und akzeptiert werden. Wenn man indischen Großmüttern beim Handweben der Faja zusieht, spürt man die volle Konzentration, aber auch die Leichtigkeit, mit der sie diese kleinen Kunstwerke mit kraftvollen Symbolen schaffen. Körperlich hilft die Faja bei der richtigen Körperhaltung und kann auch bei Rückenschmerzen helfen. Sie schützt und heilt uns in unserem energetischen Zentrum. Ursprünglich wurden Faiyas nur für rituelle Zwecke verwendet, heute werden sie auch im Alltag getragen oder wenn man das Gefühl hat, dass man zusätzlichen Schutz braucht oder täglich mit Themen des dritten Chakras arbeitet.
Wie uns Pablo erzählte, kaufte seine Mutter (in der Zeitschrift links abgebildet) früher Ponchos und Bänder von lokalen Herstellern. Die Sammlung, die sie in ihrem Leben zusammengetragen hat, ist wirklich erstaunlich. Alle Stücke der Sammlung sind mindestens 50-80 Jahre alt. Ihre Qualität ist heute unerreichbar, die Dichte der Webarbeiten der ursprünglichen Weberinnen wird man nicht mehr finden.










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